Gut zu wissen

Glauben Sie keiner Schlagzeile.

„Medienlärm – Schalten Sie den Lärm aus“

09.03.2018

Meinen kompletten Gastbeitrag auf einem der besten deutschen Finanz-Blog’s bei Prof.Dr. Hartmut Walz „Schliesslich-ist-es-ihr-geld.de“ lesen Sie hier: 

http://schliesslich-ist-es-ihr-geld.de/medienlaerm-schalten-sie-den-laerm-aus/

Verbraucher haben Rechte

Rückabwicklung von Lebensversicherungen durch Widerruf

01.02.2017

Der BGH hat in mehreren Urteilen die Rechte von Verbrauchern gestärkt. Weil Versicherungsgesellschaften ihre Kunden nicht richtig über deren Widerrufsrecht informiert haben, steht diesen auch nach Jahren noch das Recht auf Widerruf zu.

Die Erfahrung zeigt, dass die Mehrzahl der Versicherten äußerst unzufrieden mit der Entwicklung ihrer Lebens- und Rentenversicherungen sind. Oftmals sind selbst nach 10 Jahren noch immer nicht die eingezahlten Beiträge wieder erspart. Schuld daran sind mitunter die enormen Abschluss-, Vertriebs- und Verwaltungskosten (nicht selten im zweistelligen Prozentbereich) sowie die schlechten Anlagerenditen, die viele Versicherer in den letzten Jahren erzielt haben.

Neue Chance Widerruf – die Hintergründe

Bei Lebens- und Rentenversicherungen, die zwischen 1995 und 2007 abgeschlossen wurden, muss dem Verbraucher bei Vertragsabschluss neben dem Versicherungsschein und den Versicherungsbedingungen auch eine schriftliche Belehrung über sein Recht zum Widerspruch zugeschickt worden sein.

Wer eine solche Widerrufsbelehrung nicht erhalten hat, oder bei wem diese Belehrung nicht korrekt formuliert ist, der kann auch heute noch seinem alten Vertrag widersprechen und bekommt seine eingezahlten Beiträge größtenteils wieder zurück – zuzüglich einer „attraktiven Verzinsung“, der sogenannten Nutzungsentschädigung. Weil die Versicherungsgesellschaft während der Laufzeit einen Nutzen aus den Verträgen gezogen hat, muss der Kunde an diesem Nutzen rückwirkend in Form einer Nutzungsentschädigung beteiligt werden. Und hierbei geht es oft um viele tausend Euro.

Um welche Verträge geht es?

Lebens- und Rentenversicherungen (klassisch und fondsgebunden), die zwischen dem 01.01.1995 und 31.12.2007 abgeschlossen wurden und noch laufen, oder, die nach dem 01.01.2004 gekündigt wurden oder bereits ausgelaufen sind. Nicht betroffen sind Ansprüche aus Verträgen zur betrieblichen Altersvorsorge, Riester und Rürup.

„Mit dem Ziel, deutlich höhere Rückkaufswerte und eine angemessene Nutzungsentschädigung zu erreichen, helfen wir Verbrauchern, zu viel gezahlte Gelder aus Lebens- und Rentenversicherungsverträgen zurück zu holen.“

Fazit

Die Urteile des Bundesgerichtshofs (BGH) sind gute Nachrichten für viele Verbraucher, die eine Lebens- oder Rentenversicherung besitzen oder besaßen. Sie können bei einem akzeptierten Widerruf ihrer Police mit einer höheren Rückzahlungssumme rechnen.

Trotz eindeutiger Rechtsprechung und zahlreicher Berichterstattung ist es aufgrund der Beweispflicht und der Ermittlung der Rückzahlungsansprüche für den einzelnen Versicherten aber oft sehr beschwerlich, diese Ansprüche auch umzusetzen. Dies benötigt fachkundigen Rat!
Ich unterstütze Sie zur Prüfung der rechtlichen Grundlage durch spezialisierte Anwälte und die Berechnung des möglichen Streitwerts – und das kostenfrei!

 

Mehr Durchhaltevermögen… – Ruhig und gelassen bleiben

21.01.2016

Wer sich an der Börse engagiert, muss mit dem Auf und Ab der Kurse leben können. Das bedeutet auch, Durststrecken durchzustehen und nicht sofort bei Kursausschlägen hektisch zu agieren.

Nur wenn Sie planvoll vorgehen und die langfristige Perspektive im Blick haben, werden Sie auf Dauer erfolgreich sein. Unabhängige Finanzberatung hilft Ihnen dabei, dafür die richtige Strategie zu entwickeln. Das ist im Zweifel besser, als autodidaktisch Erfahrungen zu sammeln oder vermeintlichen Erfolgsbeispielen nachzueifern. Das Handeln anderer Akteure ist für Sie selten zielführend.

Unabhängige Finanzberatung – objektiv und zielorientiert

Ein entsprechend qualifizierter Finanzberater verfügt nicht nur über Profi-Know How, er hat auch den Vorteil einer neutralen Position. Diese „Distanz“ zum Geschehen macht es oft leichter, Situationen objektiv einzuschätzen und daraus die richtigen Handlungsempfehlungen abzuleiten.

Anleger sind dagegen häufig in ihren eigenen Hoffnungen und Ängsten gefangen. Es gibt typische psychologische Fallen, die an der Börse immer wieder anzutreffen sind: alles auf eine Karte setzen, Spontankäufe aus Gier, Panikverkäufe bei Kursverlusten, das Festhalten an unrentablen Investments – um die wichtigsten zu nennen. Ein unabhängiger Finanzberater hilft Ihnen, diese Fehler zu vermeiden. Eine entscheidende Aufgabe ist die gemeinsame Erarbeitung eines fundierten Finanzplans. Er sollte Richtschnur Ihres finanziellen Handelns sein und bietet guten Schutz gegen irrationales Agieren an der Börse.

Am Anfang steht die Festlegung und Priorisierung der Ziele, die Sie mit Ihren Vermögensanlagen erreichen wollen. In der Regel gibt es eine Vielzahl an Zielvorstellungen mit unterschiedlichen Zeithorizonten. Vermögensbildung fürs Alter, die Ausbildungsfinanzierung der Kinder, das Eigenheim oder größere Anschaffungen sind nur einige. Nicht immer sind solche Ziele miteinander vereinbar. Ein guter Finanzberater bringt Ordnung in dieses „Zielwirrwarr“ und entwickelt daraus ein realistisches Zielsystem.

Finanzplanung dynamisch anpassen

Auf dieser Basis lässt sich dann eine Vermögenstrategie aufbauen, die auch die Börse einbezieht. Welche Rolle sie dabei spielt, hängt nicht zuletzt von Ihrer Risikoeinstellung ab. Wer grundsätzlich risikoscheu ist, wird hier wesentlich zurückhaltender sein als Anleger, die für mehr Rendite auch Risiken in Kauf nehmen. Ihr Finanzberater unterstützt Sie bei der Auswahl geeigneter Finanzinstrumente, die Ihre Risikoposition abbilden.

Finanzpläne sind nicht statisch, sondern müssen sich verändernden Rahmenbedingungen angepasst werden. Mit steigendem Lebensalter wandeln sich die Bedürfnisse, jede Lebensphase hat ihre eigenen finanziellen Ansprüche und Möglichkeiten. Hinzu kommen Umbrüche wie Arbeitsplatzwechsel, Umzüge oder familiäre Umstände. Das beeinflusst Ihre Ziele und die Zielerreichung ebenfalls. Ihre Finanzplanung muss dies berücksichtigen. Auch dabei steht Ihnen ein unabhängiger Finanzberater mit seinem Know-How zur Seite. So können Sie bei Ihren Finanzanlagen ruhig und gelassen bleiben.

Honorare garantieren Unabhängigkeit

06.01.2016

Nach dem Weggang aus der Bank und einer knapp 20-jährigen Beratungstätigkeit habe ich mit Beginn meiner Selbstständigkeit bewusst die Werte Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit und Unabhängigkeit in mein Firmenlogo integriert, weil ich genau das versuche, täglich zu „leben“.

Warum stehen Sie morgens gerne auf? Was treibt Sie beruflich besonders an?

Neben diesen persönlichen Eigenschaften ist es gerade diese Unabhängigkeit und ein innovatives Vergütungsmodell, welches nicht auf Provisionen aufbaut und meiner Überzeugung entspricht.

Zudem habe ich den Vorteil, dass ich mir die notwendige Zeit für den Kunden jetzt freier einräumen und seine Bedürfnisse fernab von irgendwelchen Zielvereinbarungen und Produktzwängen anhören kann. Dadurch steht der Kunde wirklich im Mittelpunkt – das liefert wahre Mehrwerte und gibt mir ein gutes Gefühl!

Wie versuchen Sie, dem Interessenten ein gutes Beratungserlebnis zu ermöglichen?

Ich möchte vermitteln, dass ich der persönliche Geldbeauftragte des Kunden bin und seine Vermögenswerte im Gesamten im Blick halte. Der Kunde soll spüren, dass sein Berater mit den Finanzmitteln so umgeht, als wäre es sein eigenes Geld.

Im Mittelpunkt stehen deshalb auch wissenschaftliche Erkenntnisse und die Berücksichtigung von alternativen Anlageprodukten und –lösungen mit geringen Kosten. Das bringt immer einen „Aha-Effekt“ mit sich. Über die Aufklärung von intransparenten Produkten schaffen wir damit mehr Transparenz und machen aus Kosten eine echte Ersparnis!

Ein Jahr nach der Beratung nachgefragt: Was ist hängen geblieben? Ihre Lieblingsantwort?

Ich habe endlich keine Angst mehr vor Investments in Fonds und verstanden, dass nicht der Zeitpunkt und das einzelne Produkt, sondern allein die passende Vermögensstruktur für meine Rendite verantwortlich ist. Und weil wir das alles langfristig sehen und dementsprechend optimiert haben, bin ich auch nicht mehr beunruhigt, wenn es am Markt Schwankungen gibt!

Womit möchten Sie die Finanzberatungslandschaft in Deutschland verändern?

Ich sehe mich als „Aufklärer“ und möchte Ehrlichkeit in der Beratung verankern. Als Einzelner kann ich zwar wenig Druck auf die Finanzbranche bewirken, aber vielleicht gelingt es im Kollektiv und unter Gleichgesinnten, dass die Anbieter sowie die „Finanzberater & Verkäufer“ stärker den Kunden mit seinen Bedürfnissen in den Mittelpunkt allen Handelns stellen. Wenn er dies dann mit fairen Angeboten getreu dem Motto: „Kunde zuerst!“ erkennt, dann ist er auch bereit, entsprechend zu investieren und die Beratungsleistung zu honorieren.

Welche konkreten Wünsche haben Sie an die politisch Verantwortlichen?

Ich bin mir nicht sicher, ob es immer richtig ist, alles streng zu reglementieren. Wo es aber dem Verbraucher und seinen Ersparnissen zugute kommt, da bin ich dafür.

Beispiel: Bisher geht die staatliche Förderung („Riester“) oftmals durch horrende Gebühren seitens der Anbieter wieder verloren. Eine Maximalgebühr oder die stärkere Förderung von „günstigen“ Produkten würde doch aber automatisch Druck auf die Finanz- und Versicherungsbranche auslösen. Wenn hohe Kosten in vielen Finanzprodukten nicht weiter verschleiert und versteckt würden, könnte dies zudem helfen, dass wieder mehr Fairness gegenüber dem Verbraucher als Selbstverständlichkeit gelebt wird. Es entstünde möglicherweise auch wieder mehr Vertrauen in die Finanzbranche – und dagegen hätte doch bestimmt niemand etwas!

ETF als Strategie

06.01.2016

Als Core-Satellite-Konzept bezeichnet man im Portfoliomanagement einen Ansatz, bei dem das Portfolio in einen soliden Kern – core – und einen mehr spekulativ ausgerichteten Rand – satellite – aufgeteilt wird.

Mit dieser Differenzierung sollen bessere Renditen als im Schnitt erreicht werden, ohne dabei zu sehr die Sicherheit aufzugeben. ETF eignen sich gut, um Core-Satellite-Konzepte zu verwirklichen. Im Prinzip handelt es sich um eine Fortentwicklung der klassischen Portfoliotheorie von Harry Markowitz. Der hatte gezeigt, dass es durch Risikostreuung möglich ist, die Rendite-Risiko-Relation von Portfolios zu verbessern. Bei dem Core-Satellite-Ansatz wird dieses Prinzip um eine aktive risikofreudigere Komponente erweitert.

Worum es im Kern geht

Der Kern sollte dabei den Großteil des Portfolios ausmachen. In der Praxis wird dafür häufig die sogenannte 80-20-Regel angewandt: 80 Prozent der Anlagen fließen in Kerninvestments, 20 Prozent dagegen in die Peripherie. Tatsächlich sollte die Gewichtung aber auch die persönliche Einstellung zu Rendite und Risiko wiederspiegeln. Wenn die Sicherheit einen besonders hohen Stellenwert besitzt, wird der Kernanteil tendenziell höher ausfallen als bei mehr Bereitschaft zum Risiko.

Das Kern-Portfolio sollte immer eine sehr breite Risikostreuung aufweisen. Hier geht es darum, möglichst sichere Renditen zu erzielen. Der core sorgt so für eine gewisse Mindestrendite des Gesamtportfolios, die auch dann erreicht wird, wenn sich die satellite-Investments als Flop erweisen. Der Kern ist daher das klassische Spielfeld von rein passiven Indexfonds, deren Prinzip es ist, Märkte möglichst exakt abzubilden. Sie erzielen die Renditen, die der jeweilige Markt bietet – nicht mehr und nicht weniger – und sind dabei gleichzeitig sehr günstig.

Bei Aktienfonds bietet sich zum Beispiel ein ETF mit Bezug auf den MSCI World Index an. Dabei sollte das Core-Investment aber nicht nur auf Aktienmärkte beschränkt bleiben, sondern unterschiedliche Anlageklassen umfassen.

ETF auch bei satellite-Investments

Bei den satellite-Investments sind die Spielräume größer. Hier geht es darum, spezifische Anlagen zu tätigen, die höhere Renditechancen bieten, aber auch mit größeren Risiken verbunden sind. Das können zum Beispiel aktive Fonds sein, die auf ganz spezielle Märkte ausgerichtet sind, bestimmte Aktien oder Rohstoffe. Eine gute Möglichkeit bieten auch sogenannte Smart Beta-ETF – das sind Indexfonds, die ein aktives Anlagekonzept quasi als eingebaute Regel verfolgen. Sie sind fast ideal für solche Peripherie-Anlagen, weil sie trotz des spekulativen Elements das Prinzip der Risikostreuung nicht vernachlässigen und immer noch vergleichsweise niedrige Kosten aufweisen.

Wenn Sie Ihr persönliches Core-Satellite-Konzept umsetzen wollen, sollten Sie auf Experten-Know How zurückgreifen. Unabhängige Finanzberatung kann Ihnen dabei helfen, die richtige Gewichtung zu finden und passende ETF für Ihre Strategie auszuwählen.

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Wichtige News aus der Finanzwelt auch auf meinem FinanzKund.de Profil

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  • Ich möchte mit meinen Kunden auf Augenhöhe offen, transparent und ehrlich über ihre Finanzen reden und diese in ihrem Sinne entwickeln.

    Volker Hildebrand, Gründer und Inhaber Vermögenswerkstatt
Meine Investmentphilosophie

Wer Menschen in finanziellen Fragen berät, muss wissen, wie die Finanzwelt funktioniert. Aber vor allem muss er auch den Menschen verstehen, den er berät.

Für die VERMÖGENSWERKSTATT ist Vertrauen das wertvollste Kapital. Und Vertrauen in unabhängige Beratung ist die beste Rendite. Denn nur wer frei von Interessenskonflikten agiert, kann eine ehrliche, transparente und faire Vermögensbetreuung anbieten.

Optimale Performance eines Depots ist dabei nur möglich, wenn Produkte mit Topqualität und einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis kombiniert werden. VERMÖGENSWERKSTATT wählt daher nur Produkte, die diesen Standards entsprechen. Das ist unser Prinzip!

Grundprinzipien und sich daraus ergebende Kunden-Mehrwerte:

  • Märkte funktionieren und sind effizient, denn den Marktteilnehmern sind alle Informationen gleichermaßen bekannt. Prognosen und Analysen sind eher Wetten in die Zukunft – wir wetten nicht mit/für unsere Kunden!
  • Streuen Sie Ihr Vermögen breit, denn der Erfolg eines Vermögens stammt zu über 90% allein aus der Struktur. Timing und die Einzeltitelauswahl spielen eine sehr untergeordnete Rolle.
  • Risiko und Rendite stehen in Beziehung, denn eine höhere Rendite als die Marktrendite ist nur mit dem bewussten Eingehen von höheren Risiken möglich.
  • Investieren statt Spekulieren, denn in einer vernetzten Welt und schneller Zugänglichkeit der Informationen schaffen es nur wenige aktive gemanagte Fonds und deren Fondsmanager den Markt langfristig zu schlagen.
  • Zeit als Erfolgsfaktor, denn die größten Investmentgewinner sind langfristig ausgerichtete.
  • Kosteneffizienz bringt Mehrrenditen, denn das Vermeiden von Kosten schafft eine echte Mehrperformance.

Umsetzung

Die moderne Portfoliogestaltung berücksichtigt wissenschaftliche Erkenntnisse und bildet eine Strategie durch regelgebundene Ansätze. Mit dem Core-Satellite-Konzept verfolgen wir im Portfoliomanagement einen Ansatz, bei dem das Portfolio in einen soliden Kern – core – und einen mehr spekulativ ausgerichteten Rand – satellite – aufgeteilt wird. Durch einen prognosefreien aber regelbasierten Investmentstil in Verbindung mit einem langfristig ausgerichteten Anlagehorizont generieren wir somit echte Mehrwerte und passen die Entwicklung kontinuierlich an die persönliche Risikomentalität an.

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Wissenschaftlich investieren

Warum wissenschaftlich investieren erfolgreicher ist?

Dieses kurze Video fasst eindrücklich zusammen, wie Wissenschaft jeden Aspekt unseres Lebens positiv verändert hat, einschließlich wie wir investieren.